Helping Hands

Gemeinsam mit den Speditionen Hermes, Langlitz, FS Trucks und Gertzen machten wir uns im Oktober 2015 zu einem Hilfstransport auf den Weg nach Rumänien. Ziel der mit Decken, Bekleidung, Geschirr und Möbel beladenen LKW waren 10 Dörfer in Rumänien, welche seit vielen Jahren von dem Dörpener Verein Helping Hands unterstützt werden.

Auch 2016 sind wir wieder aktiv

Die neue Osnabrücker Zeitung schreibt:

Helping Hands startet neuen Hilfstransport in Ukraine Mit vier Lastwagen unterwegs – Viele nützliche und nicht alltägliche Güter dabei
Von Anna Heidtmann Dör­pen/Gar­rel.

Die Dör­pe­ner Hilfs­or­ga­ni­sa­ti­on „Hel­ping Hands“ hat am ver­gan­ge­nen Don­ners­tag sei­nen drit­ten Hilfs­trans­port in die­sem Jahr ge­star­tet. Dies­mal geht es mit vier 40-Ton­nern in die Ukrai­ne. Nach­dem das im Ju­ni über­stell­te ehe­ma­li­ge Feu­er­wehr­au­to der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr Spahn­har­rens­tät­te sei­ne Dien­ste in der 1600 Ki­lo­me­ter ent­fern­ten Stadt Zas­tav­na auf­ge­nom­men hat, wur­de jetzt un­ter der Fe­der­füh­rung von Jo­sef Ef­ken aus Neu­bör­ger ein wei­te­rer Trans­port mit vie­len nütz­li­chen und zum Teil nicht all­täg­li­chen Hilfs­gü­tern or­ga­ni­siert. Über Un­ter­stüt­zung freu­en dür­fen sich zum Bei­spiel der ört­li­che Fuß­ball­ver­ein. Auf dem laut dem Ver­eins­vor­sit­zen­den Han­si Bra­ke „her­un­ter­ge­kom­me­nen Sport­platz“ sol­len an­stel­le der zu­sam­men­ge­zim­mer­ten Fuß­ball­to­re künf­tig vier Fuß­ball­to­re aus Alu­mi­ni­um für die Da­men- und Her­ren­mann­schaf­ten so­wie klein­ere Kin­der­to­re für mehr Spaß am ge­mein­sa­men Ki­cken sor­gen. Au­ßer­dem wer­den die bei­den Kran­ken­häu­ser in der Re­gi­on mit wert­vol­lem Kran­ken­haus­ma­te­ri­al be­stückt. Un­ter den Hilfs­mit­teln be­fin­det sich un­ter an­de­rem ein voll­wer­ti­ger Dusch­con­tai­ner. „Hier­über wird si­cher­lich die größ­te Freu­de herr­schen“, pro­phe­zeit Bra­ke und rich­tet sei­nen aus­drü­ckli­chen Dank an die Spe­di­tio­nen Her­mes aus Neu­bör­ger, Wo­cken aus Ha­ren, R+M Schul­te aus Ha­se­lün­ne so­wie Ste­fan Sand­ker aus Bram­sche und die Fir­ma Kro­ne aus Werl­te. „Oh­ne die­se Un­ter­stüt­zung wä­re das Gan­ze schlicht­weg nicht mach­bar“, so Bra­ke. Be­glei­tet wird der Hilfs­trans­port wie im Vor­jahr von der Ost­eu­ro­pa­hil­fe aus Gar­rel. Die Hilfs­or­ga­ni­sa­ti­on steu­ert zu­nächst ei­ni­ge Dör­fer so­wie ein Kin­der­heim in Ru­mä­nien an. Mit dem letz­ten der drei Lkw, der mit Schul­mö­beln, Ta­feln und zahl­rei­chen Kar­tons vol­ler Spiel­sa­chen aus dem Ems­land be­stückt ist, geht es an­schlie­ßend wei­ter in die rund 100 Ki­lo­me­ter ent­fern­te be­nach­bar­te Ukrai­ne, um sich dort mit der Hel­ping-Hands-Grup­pe zu tref­fen. „Mit Jo­sef Ef­ken, der auch Vor­sit­zen­der im Hel­ping-Hands-För­der­ver­ein ist, ha­ben wir ei­nen Mann be­kom­men, der ein sehr gu­tes Händ­chen da­für hat, au­ßer­ge­wöhn­li­che Din­ge zu be­sor­gen“, sagt Han­si Bra­ke und fügt hin­zu: „Wir ha­ben das schöns­te Hob­by der Welt. Wir brin­gen Ge­schen­ke zu den Men­schen und be­kom­men mit den leuch­ten­den und dank­ba­ren Au­gen ein noch viel grö­ße­res Ge­schenk zu­rück.“ Am 13. Ok­to­ber die­ses Jah­res fährt Hel­ping Hands wie­der nach Ru­mä­nien. Mit zehn 40-Ton­nern wird es dann laut Bra­ke der größ­te Hilfs­trans­port sein, den der Ver­ein bis­her in sei­ner mehr als 20-jäh­ri­gen Ge­schich­te or­ga­ni­siert hat.

Haren, Oktober 2016; 4000 km für notleidende Menschen in Rumänien

Mit 7000 Bekleidungskartons, 400 Tonnen Ladung, 10 LKW und 27 Fahrern und Helfern ist der Verein „Helping Hands“ aus dem Emsland mit dem bisher größten Hilfstransport seiner Geschichte unterwegs nach Rumänien. Neben der Firma Wocken stellen verschiedene Speditionen des Emslandes für diese Aktion LKW samt Auflieger und die zugehörigen Fahrer zur Verfügung. Drei Tage sind für den 1940 km langen Hinweg nach Ghimbrav, ca. 180 km nordwestlich von Bukarest, geplant. Insgesamt ca. 10 Tage wird der Konvoi unterwegs sein, um die Menschen in Ghimbrav und auch die Einwohner sechs weiterer kleiner Ortschaften der Region mit den Hilfsgütern zu versorgen.

Selbst ein hierzulande aussortiertes Feuerwehrauto ist Bestandteil des Hilfskonvois und wird in Rumänien hoffentlich noch viele Jahre für eine schnelle Hilfe im Brandfall sorgen.

www.helping-hands-ev.de